Laura goes Australia

Laura am anderen Ende der Welt

 
18März
2018

"Man sollte gehen, wenn es am schönsten ist."

Dieses Sprichwort habe ich mir zu Herzen genommen und nach vielem nachdenken mich dazu entschieden, dieses wundervolle Land vorerst zu verlassen.

Meine letzten Tage habe ich in Sydney verbracht und mich nochmal mit ein paar Freunden zum Abschied getroffen. Ich war mit Felix, seinem Kumpel und Pon, meiner Lieblingsjapanerin ein, zwei, drei Bier trinken in der Bar, in der wir in der ersten Woche auch waren. Habe mich nochmal kurz mit Louisa und Timm getroffen, war mit Beate am Manly beach und habe nochmal Pia und Peter in Nordsydney besucht. Ich muss zugeben, ich bin etwas wehmütig durch die Straßen gegangen, da ich wusste "ok, dein bisher größtes Abenteuer geht dem Ende zu". Aber ich bin dankbar für jede Sekunde 💕


Ich habe eine unbeschreiblich tolle Zeit gehabt, wunderschöne Orte gesehen und viele Freundschaften mit Menschen aus der ganzen Welt geschlossen, über die ich unglaublich glücklich bin. Es war die beste Entscheidung, dass ich mir diese Auszeit hier genommen habe. Aber auch das schönste Abenteuer hat mal ein Ende!

Australien - ich bin noch nicht fertig mit dir!

In den letzten Monaten habe ich unglaublich viel gelernt und freue mich auf so viel, sogar auf die alltäglichsten Dinge:

• Familie! Ohne Familie ist man verloren. Egal in welcher Situation ich war, sie haben mir immer wieder Mut gemacht 💕
• Freunde! Was wäre das Leben ohne Freunde?
• Ein eigenes Bett, mit eigener, sauberer Bettwäsche in einem Zimmer ganz für sich allein, ohne schnarchenden Mitmenschen.
• Deutsche Waschmaschinen - der Duft von frischer Wäsche. Waschmaschinen, die heiß und 2 Stunden waschen und nicht kalt und nur 30 Minuten.
• Deutsches Essen - ich könnte tausend Dinge aufzählen, aber vor allem auf Brot und Brötchen freue ich mich. (Und auf einen Backofen und einem Eisfach)
• Preise, die deutschen unschlagbaren Preise (vor allem für Bier, ich freue mich so sehr aufs Bier :D)
• Klamotten und nicht jede Woche die gleichen Dinge tragen.
• Weihnachten! Ja, ich weiß es ist gerade erst vorbei. Aber ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schön Weihnachten in Deutschland ist.
• Einen Job zu haben. Klar ist der Alltag irgendwann öde - man steht auf, geht arbeiten, kommt nach Hause, geht schlafen und es geht von vorne los. Aber manchmal kann es schön sein, die Sicherheit zu haben, einen festen Job zu haben. Also nicht meckern, dass man aufstehen muss um zur Arbeit zu gehen. Andere wären glücklich, wenn sie es könnten :)
• Auto fahren auf deutschen Straßen/Autobahnen, wo die Höchstgeschwindigkeit nicht nur bei 110km/h liegt
• Sich weiterbilden. Ich habe wieder richtig Lust etwas zu lernen (meine Jobs hier in Australien haben meinen Kopf eher weniger angestrengt :D)
• Ich bin entspannter und toleranter geworden. Hier muss man lernen über so viele Umstände hinweg zu sehen, um sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. :D

"Das schönste am reisen ist, dass du nie so zurück kommst, wie du gegangen bist."
Mein Charakter hat sich glaube ich nicht verändert, aber meine Sicht aufs Leben :)
Man sollte sich glücklich schätzen mit dem was man hat. Man könnte mehr haben, aber auch viel viel weniger. Man kommt mit viel weniger zurecht, als ihr glaubt. :) Reisen macht bescheiden.

Australien - wir sehen uns bald wieder und ich freue mich schon auf dich 🌏💕

25Februar
2018

The heart of australia

Zunächst muss ich eine Aussage korrigieren. Es lebte nicht nur ein Frosch in unserer Toilette, sondern so einige. Wir glauben, es wurde nach und nach von den Fröschen erobert.


Adriana und ich haben entschieden, dass wir uns nicht komplett ausbeuten lassen wollen uns haben versucht mit der Farmerin mehr Geld auszuhandeln für die Umstände. Alles in allem lief es nicht so wie es sollte und wir haben der Farmerin am Samstagabend gesagt wir würden abreisen. Das sollte dann am Montag sein und Sonntags würden wir nochmal arbeiten - ok deal. Sonntags sind wir also früh aufgestanden, haben angefangen zu arbeiten und dann sagt uns eine andere Backpackerin "ich glaube ihr müsst heute schon gehen". Wütend machte ich mich dann auf zur Farmerin und es stimmte. Wir sollten mittags um 13 Uhr nach Alice Springs gebracht werden, aber NATÜRLICH noch bis 12 Uhr arbeiten. Wir hatten keine Ahnung wohin und sie setze uns quasi auf die Straße, die kleine Hexe :D (von der Bezahlung habe ich übrigens bisher noch nichts gesehen).
Schließlich brachte uns der neue Manager bis zu einem Hostel, wo wir übernachtet haben. Die Fahrt mit ihm war dann noch ganz witzig, aber wir freuten uns über jeden km, der uns wieder näher an etwas Zivilisation brachte.
Der Manager :D richriger Cowboy haha

Da wir dann schon in Alice Springs waren, haben wir uns entschieden eine 3tägige Tour zum Uluru, Kata Tjuta und Kings Canyon zu machen.
"Geht ins Outback haben sie gesagt, das wird schön haben sie gesagt." - dem kann ich nur bedingt zustimmen. Ich kann euch schonmal vorweg nehmen: Das Outback und ich werden KEINE Freunde. Ich bin froh, dass ich es hinter mir habe und werde nie wieder dort hin gehen :D

Wenn du denkst "Schlimmer kann es nicht mehr werden" kann ich eins sagen: oh doch, es kann :D

Tag 1:
Wir wurden (wie wir jedenfalls dachten) am ersten Tag zu einer unchristlichen Zeit im Hostel abgeholt - um 05:30 Uhr. Aber man will ja auch was vom Tag haben, das haben wir dann auch eingesehen. Die Dame im Büro der Tour sagte uns, wir würden m ersten Tag 1 Stunde wandern und am zweiten Tah 3 Stunden, weil wir uns etwas Gedanken um die Hitze machten. Also ging es mit einem gepackten Rucksack für die drei Tage los (leider mussten wir den Rucksack am Tag davor bis 20 Uhr packen um unsere Sachen noch einzuschließen) und JA NATÜRLICH haben wir das ein oder andere vergessen.
Nungut erstmal ging es Richtung Uluru, Stunde für Stunde verging und nach ca 7 oder 8 Stunden erreichten wir nach 500km unser "Camp". Lustigerweise verstehen die Europäer etwas anderes unter campen als die Australier. Wir gingen davon aus wir würden in Zelten campen. In dem Camp waren auch Zelte aufgebaut, aber da lagen auch so genannte Swags einfach auf dem Boden rum. Swags sind quasi wie so Säcke zum reinschlüpfen. Wir machten uns darüber dann aber keine großen Gedanken mehr, ich glaube wir haben einfach krampfhaft versucht dran zu glauben, wir würden NICHT einfach auf dem Boden schlafen (jaja, das war naiv). Wir haben dann noch einen kurzen Stop beim Aboriginie Culture Center gemacht. Und während ich dabei war etwas zu lesen, stand auf einmal jemand ganz nah bei mir und ich habe mich gefragt, wer mir da auf die Pelle rückt, gucke hoch und sehe zuerst Chiara und dann Claudia, die beiden Mädels die ich einfach immer und immer wieder hier antreffe.
💕 Unser Camp :D

Bei ca. 40 Grad ging es dann zum Uluru - das Herz Australiens. (Viele werden mich dafür sicher hassen, was ich jetzt schreibe. :D) Also, alles schön und gut. Aber letzendlich ist es wirklich einfach nur ein Stein in Mitten von NICHTS :D ganz cool anzusehen, aber wieso es so gehypt wird kann ich einfach nicht nachvollziehen. Wir wanderten also bei der Hitze am Uluru entlang. Erstmal eine Stunde, wie angekündigt. Dann sagte er, man könnte nochmal 30 Minuten laufen und er käme mit dem Bus dorthin. Nein danke, wir sind mit im Bus gefahren. Dort angekommen warteten wir auf die anderen. Und er sagte wir müssten nochmal 30 Minuten laufen. Yippih, ist ja nicht heiß :D hätten wir gewusst, dass diese Tour sich zu einer Wandertour entwickelt, hätten wir was anderes gebucht. Wandern schön und gut - aber nicht bei 40 Grad :D als er dann endlich fertig war mit seinen Wanderungen ging es dann endlich für den Sonnenuntergang zum Uluru, was dann auch echt schön anzusehen war, obwohl es etwas bewölkt war.




Da Adriana und ich das Field of lights gebucht hatten, erzählte uns der Guide kurz wie das ablaufen würde. Er bringt uns zur Busstation, wir fahren zum Field of lights und sollten den Bus zurück zu unserem "Camp" nehmen. Alle würden dann bereits schlafen, wir sollten einfach unsere Swags nehmen, sie ausrollen und uns hinlegen. Yippih, wir hatten schon total Lust uns schlafen zu legen und mit Kakerlaken, Spinnen und Schlangen zu kuscheln.
Zum Field of lights sind wir dann zu 4 gefahren und es war wirklich unglaublich schön. 50.000 Lichter, von denen jedes einzelne vom Künstler aufgestellt wurde. Endlich eine Investition, die sich mal gelohnt hat.


Danach ging es dann zum Camp. Wir mussten einen extra Shuttlebus nehmen, in dem wir dann gruseliger Weise noch komplett alleine waren. Wir erzählten dem Busfahrer wo wir hin mussten und zeigten ihm wie wir schlafen müssen. Er meinte wir wären völlig verrückt und er hat n dem Tag eine riesen Eidechse gesehen (die hier nicht so ganz freundlich sind). Also kuschelten wir dann noch mit diesen Viechern :D.
Ich legte mich also in den stinkenden Swag, hab versucht bis oben hin alles zuzumachen und habe mein Fliegennetz auf meinen Kopf gesetzt und habe kein Auge zubekommen und mir tausend Dinge eingeredet. Nach 2 oder 3 Stunden fing es dann (glücklicherweise) an zu regnen und wir durften in die Zelte. Eine kleine Erlösung. Schlafen konnten wir trotzdem nicht.

Tag 2:
Da wir am Morgen zum Sonnenaufgang am Uluru wollten, mussten wir um 04:45 Uhr aufstehen und fuhren direkt zum Uluru und haben zum Sonnenaufgang gefrühstückt. Leider war es auch hier ziemlich bewölkt.


Danach ging es dann zum nächsten Walk an den "Olgas" (Kata Tjuta). Größer als der Uluru und für mich persönlich auch schöner. Man konnte entscheiden zwischen einem langen und einem kurzen Wanderweg. Da es wieder unglaublich heiß war entschieden wir uns für den kurzen Weg. Da es quasi keine Wanderwege gab, mussten wir klettern, was aber eigentlich Spaß gemacht hat :)


Alle waren danb ziemlich kaputt und es ging erstmal wieder für ein paar Stunden in den Bus um Richtung Kings Canyon zu fahren bzw. zu unserem Campground der 20km vor dem Kings Canyon lag. Auf den Weg dort hin hat sich unser Guide aber was ganz tolles überlegt. Für den Abend stand ein Lagerfeuer an (was bei 40 Grad kein Mensch braucht) und dafür brauchten wir Feuerholz. Das wir das Holz selber sammeln mussten, damit hat nun wirklich keiner gerechnet. Der Guide hat mitten im Outback am Straßenrand angehalten, uns 15 Minuten einen Vortrag darüber gehalten, welches Holz gut und welches schlecht zum Feuer machen ist. Und dann mussten wir bei 40 Grad, mitten im nichts das scheiß Holz sammeln. Da alles komplett trocken war hat sich jeder Zweite Schrammen und Splitter geholt. Die Stimmung war bei allen am absoluten Tiefpunkt :D


Angekommen im Camp mussten wir das Holz abladen, alles ausräumen und durften dann in einen Pool. Der hat gestunken bis zum Himmel, aber hauptsache Abkühlung. In der Zwischenzeit hat der Guide das Feuer angemacht, damit wir alle auch nicht frieren und angefangen zu kochen. Es gab Reis mit irgendwas, Gemüse und Brot. Diesmal durften wir uns gleich Zelte aussuchen, aber der Guide hat uns nahe gelegt, wir sollten doch draußen schlafen. NIEMAND hat draußen geschlafen :D Also gingen wir kurz nach dem Essen in die Zelte und dann fing es an zu regnen, was mich dann zumächst gut einschliefen lies.. bis ich dann 2 Stunden später schreiend aufgewacht bin,
weil mich etwas ganz stark an den Arm gepackt hat. Ich habe mich zu Tode erschrocken und dachte meine letzte Minute hat geschlagen und das mitten im von mir gehassten Outback. Nachdem ich dann aber bemerkte, dass Adriana mich so festhielt, konnte ich kurz verschnaufen, mein Puls war trotzdem noch auf 200. Adriana hatte sich vor einem mega lauten Donner erschreckt. Es waren zu dem Zeitpunkt 3 oder 4 Gewitter über und um uns. Sowas habe ich noch nie erlebt. Wir haben uns vor Angst fast in die Hose gemacht, weil es ununterbrochen geblitzt und gedonnert hat und dachten wir überleben die Nacht in diesem scheiß Zelt nicht :D


Tag 3:
Das Gewitter beruhigte sich spät in der Nacht dann ein wenig und wir machten quasi grad die Augen zu und auf einmal lief laute Musik. Der Guide wollte das wir aufstehen, es war 4 Uhr. Ich habe gedacht, er will mich jetzt komplett verarschen. Was vom Tag haben - ok. Aber 4 Uhr ist Nacht und nicht Tag. Völlig verschlafen mussten wir dann im dunkeln frühstücken und kaum einer hat was runter bekommen. Dann fuhren wir zum Kings Canyon und starteten unsere nächste Wanderung um 6 Uhr morgens für die nächsten 3,5 Stunden durch den Kings Canyon, der für mich das Highlight der Tour war.


Völlig kaputt ging es dann auf den Weg zurück wieder nach Alice Springs (7 Stunden Busfahrt). Ich freute mich auf Zivilisation, ein Bett, Duschen. Nach knapp 1 bis 2 Stunden Fahrt hielten wir plötzlich an. Ein anderer Bus von der selben Tour war am ersten Tag auf dem Weg zum Uluru und deren Klimaanlage hatte den Geist aufgegeben. Also überlegte sich unser Guide "Hey, dann tauschen wir doch einfach Busse". Und wir dachten uns "Yippih, keine Klimaanlage für den Rest der Tour." Wir öffneten alle möglichen Fenster in der Hoffnung auf etwas Fahrtwind. Den hatten wir dann auch, leider nur so heiß, dass er auf der Haut brannte. :D eine Stunde vor Alice Springs machten wir einen kurzen Stopp an einer Kamelfarm und Adriana und ich haben uns einen kurzen Kamelritt gegönnt und wenigstens irgendwie einen coolen Abschluss zu haben und es war auch echt ziemlich witzig :D


Am Abend haben wir uns dann nochmal mit den Leuten aus dem Camp zum essen getroffen. Die Gruppe an sich war ziemlich cool, da die Leute echt aus jeder Ecke der Welt kamen :)

Aber Zusammenfassend kann ich sagen: Ich bin durch mit dem Outback :D

16Februar
2018

On my way to N O W H E R E

Angekommen in Adelaide machte ich mich direkt ins Hostel, weil ich todmüde war. Da ich wusste, dass Adelaide nicht die spannendste Stadt ist, bin ich am nächsten Tag auch nur etwas durch die Straßen geschlendert - um vor allem auch etwas Zeit zu vertreiben. Um 18:00 Uhr fuhr nämlich der Bus los - es geht ins Outback. Ganz, ganz tief ins völlige nichts. 20 Stunden mit dem Bus bis nach Alice Springs, was echt ein heftiger Trip war. Im Bus saßen auch ein paar Einheimische die sich nicht ganz so benommen haben. Bei der ersten Pause hat der Busfahrer sie Polizei gerufen, weil die im Bus Alkohol getrunken haben und eine von denen ziemlich betrunken und aggressiv war. Nachdem sie hoffnungslos versucht haben die Dame zu beruhigen und sie hinter sem Busfahrer dann ein Messer gezückt hat, wurde sie von der Polizei eingesackt. Da freute ich mich ja schon auf die nächsteb 16 Stunden fahrt, wenn es schon so los ging :D aber es lief alles gut. Ich bin heile in Alice Springs angekommen. Ich bin somit dann 3 Tagen durch 3 verschiedene Staaten gereist, um zu dieser scheiß Farm zu gelangen.
Beginn des Horrortrips

Dann ging es nochmal 3 bis 4 Stunden bis ins nirgendwo :D Dort erwartete mich mein nächster (und hoffentlich letzter) Job. Ich sollte vom Farmer und der Farmerin abgeholt werden. So schnell wie die Farmerin an der Busstation war, so schnell war sie auch wieder weg und hat mich im Regen hier stehen lassen. Sie hat nur meine Sachen eingesackt. Das Auto war bis oben hin voll mit Kartons und nirgends war Platz. Sie sagte mir, sie meldet sich, wenn sie soweit sind. Dann saß ich da 3 Stunden, bis sie sich dann mal meldete und sie brachten mich zu einer Farm mit einem Supermarkt für Aboriginies, in dem ich mit Adriana zusammen anfangen kann. Wir wohnen in einer Art Caravan oder ähnliches mit zwei Zimmern und einem grausamen Bad. Bekommen (fast) alles an Verpflegung gestellt (süßigkeiten, softdrinks und alles was man für seine Nerven hier braucht ist leider verboten) und arbeiten jeden 10 Stunden am Tag. Vorher wurden uns folgende Dinge versprochen:

Vorstellung:
Wir leben in einem Haus mit Klimeanlage (das Haus ist echt schön)
Realität:
Wir leben in einem Bunker zusammen mit toten Fröschen im Zimmer und einem lebendem in der Toilette.

Vorstellung:
Wir arbeiten den ganzen Tag im Supermarkt und bedienen die Kunden (Aboriginies)
Realität:
Kühe füttern, Hühner füttern, Häuser putzen, Hausarbeit der Farmer erledigen, Babysitten für 6 Kinder, Büroarbeit


Als wäre das nicht schon genug gewesen für den ersten Tag fragten ständig Leute danach, ob wir die "brown snake" denn schon gesehen haben, die wohl irgendwo im Supermarkt rumkriecht. (Zur Info: Die zweitgiftigste Schlagenart der Welt)

Ich glaube ich bin am absoluten Tiefpunkt meiner Reise angelangt. Ich muss mir jetzt überlegen, ob und wie lange ich es hier aushalten kann.

13Februar
2018

M E L B O U R N E 😍

Das letzte Ziel unserer Reise zu dritt! :) Wir sind in Melbourne angekommen. Wir machten uns erstmal ganz entspannt auf den Weg die Gegend zu erkunden mit an den Street Arts etc.
StreetArt

Auch hier waren wir in einigen Museen. Im "Ian Potters Centre", wo teilweise echt verrückte Dinge ausgestellt wurden.


Im "ArtVo" - was für mich das absolute Highlight war.  "Kunst für Fotos", man konnte sich dort in die Bilder integrieren und ultra coole Fotos machen. Seht selbst:


Einen Abend ging es natürlich noch einmal feiern mit meinen Mädels und mit Chiara und Claudia, die auch passend in der Stadt waren :) von denen musste ich mich dann aber auch entgültig verabschieden hier in Australien. Aber in Deutschland sehen wir uns wieder :)


Zugegebener Maßen waren wir nicht ganz sooo fit nach dem feiern und haben es etwas ruhiger angehen lassen und sind zum Frühstück in ein kleines Café mit ABSOLUTEN TRAUM MILCHSHAKES. Ich habe noch nie so etwas geiles gesehen :D


Am Sonntag sind wir zum "Queen Victoria Markt" und dann zum St. Kilda Festival. Das größte kostenlose Festival Australiens. Wir haben aber nicht so etwas cooles erwartet. Der ganze Stadtteil war quasi auf den Kopf gestellt. Das Festival ging über die ganze Promenade am Meer und die Straßen entlang. Überall Bühnen, Karussels, kleine Markstände, Foodtrucks - es gab einfach alles was das Herz begehrt. Somit haben wir den ganzen Tag dort verbracht :)


Und so traurig es auch ist, kam der letzte vollständige Tag schneller als gedacht. Wir waren zusammen im Skydeck - absolut abgefahren. Ein Gebäude in dem man bis in den 88. Stock fährt und einen 360 Grad Ausblick über ganz Melbourne hatte. Und eine ausfahrbare Plattform. Man ging rein und es war ein Kasten komplett aus Milchglas. Dann ging die Tür zu und man merke wie sich der Kasten in eine Richtung schiebt. Dann blieb er stehen und man hörte im Hintergrund das zerbrechen von Glas und plötzlich stand man da - in einem Glasklasten mit Blick auf Melbourne im 88. Stock und man konnte auf den Boden schauen bis auf die Straße. Schwer zu beschreiben das Gefühl, einfach geil!
Der Glaskasten

Danach waren wir noch in der "National Gallery of Victoria" - eins der besten Museen, in denen ich hier in Australien bisher war. Ziemlich viele abgefahrene Dinge zum sehen, fühlen und spüren.


Zum Abschluss gingen wir am Montagabend dann noch ein letztes Mal zusammen in einem Restaurant essen uns genossen den letzten gemeinsamen Abend nach 4,5 Wochen reisen :-) die Zeit verging einfach viel zu schnell, aber es war einfach so toll die beiden hier zu haben :) es waren perfekte Wochen in denen wir von Brisbane nach Sydney über Canberra bis nach Melbourne zusammen gereist sind 💕
Werde euch vermissen 💕

Jetzt geht es auch für mich an den Flughafen zu meinem nächsten Ziel! :)

07Februar
2018

Bilder sagen mehr als 1000 Worte!

GREAT OCEAN ROAD - the most beautiful thing I've ever seen 💕

Nachdem wir gefühlte hunderte Kilometer durch Sydney gelaufen sind und einen kleinen Zwischenstopp in Canberra gemacht haben (wo ich mal widder zufällig auf Clud und Chiara getroffen bin 😍) ging es dann Montag abend um 23 Uhr mit dem von Canberra bis nach Melbourne - 680km in 8 Stunden und die ganze Nacht. Um keinen Tag zu verschwenden haben wir uns für Dienstag bis Donnerstag ein Auto gemietet um ENDLICH die Great Ocean Road zu sehen. Eines meiner Ziele hier in Australien, auf das ich mich am meisten gefreut habe und ich wurde nicht enttäuscht. Ich kann eigentlich sagen, dass es bisher das schönste ist, was ich in Australien gesehen habe. Die Straße, direkt am Meer umgeben von wunderschönen Bergen. Man kann in den Fotos kaum aufnehmen wie schön es in der Gesamtheit ist. Eines meiner absoluten Favoriten Orte, die ich je sehen konnte.

Dienstag Morgen sind wir dann fix aus Melbourne raus und direkt zur Great Ocean Road. Ein schöner Strand nach dem anderen und an jeder Ecke Aussichtspunkte - "Teddy's lookout" war aber eindeutig mein Favorit am Dienstag. Und ENDLICH, ENDLICH habe ich Koalas in der Natur gesehen - man konnte mich an diesem Tag nicht mehr glücklicher machen :D Abends haben wir dann in einer Unterkunft eingecheckt, die über einem Brauhaus war - ein Traum für uns :D 🍻

Wiedersehen :) Danke für den Hinweis 👀 Unser Flitzer :D
Beginn der Great Ocean Road Unsere Unterkunft :D

Heute Morgen sind wir direkt los zum Gape Otway National Park zu einem kleinen "rainforest walk", der auf dem Weg zum Leuchtturm lag. Auf dem Weg konnten wir auch noch einige Koalas sehen - absolutes Koalaparadies 🐨😍 nach dem Leuchtturm ging es dann endlich zu dem Teil der Great Ocean Road auf den ich schon seit Jahren warte - eins meiner Highlights hier in Australien. Die Great Ocean Road ist eine die schönste Strecke, die ich je gefahren bin 😍
p The Grotto London Bridge London Bridge Panorama 12 Apostles Sonnenuntergang an den 12 Aposteln Sonnenuntergang am Loch Ard Gorge

01Februar
2018

Sydney hat mich wieder!

Montag machten wir uns dann auf den Weg in die Blue Mountains und sind da drei verschiedene Wanderwege entlang gelaufen! Einfach beeindruckend und wieder wunderschön anzusehen!
Wentworthfalls KakadupartyHi :D

Das war auch schon das Ende unserer Campertour und wir fuhren nach Sydney um unseren Camper "Bert" wieder abzugeben und mussten dann quasi einmal komplett durch Sydney um zum Hostel zu kommen. Wir waren echt froh, als wir dann endlich angekommen sind und etwas entspannen konnten :D

Mittwoch ging es dann mit den beiden an den Hafen nach Cockatoo Island - eine Insel im Hafen von Sydney - völlig verrückt, gruselig und verlassen dadrauf :D, im Nachhinein haben wir noch raus gefunden das Teile aus Maze Runner 3 und Jumanji dort gedreht wurden. :D Dann waren wir noch in einem Kunstmuseum direkt am Hafen, auf der Harbourbridge und abends haben wir eine kleine Pubtour gemacht und uns einen Club ausgesucht in dem wie Freitag feiern gehen wollen :)
Tunnel auf Cockatooisland 💕

 

Am Donnerstag sind wir ins "Australian Museum", was echt richtig cool war. Endlich mal ein Museum, was sich wirklich gelohnt hat :)
Danach sind wir in die St. Mary's Cathedral und zur Art Gallery of New South Wales, die größte Galerie Australiens direkt gelegen am botanischen Garten.
Durch den sind wir dann am Wasser entlang bis zum Opera House spaziert :)
St. Mary's Cathedral Also wenn das keine Kunst ist :DPlastik als Koralle dargestellt..

28Januar
2018

Australia Day, National Parks und einsame Stände

Australia Day und Australien steht Kopf. Die Geschäfte haben zu und überall wird gefeiert, die Leute tragen Flagge soweit es nur geht :D wir haben uns auch mit Flaggen ausgestattet :D
Wir haben den Australia Day in Port Macquarie verbracht. Schon morgens war am Hafen ein Markt mit allen möglichen Ständen aufgebaut. Da sind wir einmal drüber geschlendert und dann erstmal in ein Irish pub ein Bierchen trinken :D
Am Nachmittag gab es dann noch eine Zeremonie, die australische Flagge wurde gehisst und verschiedene lokale Künstler sind aufgetreten. Abends ging es dann ins Hostel, mit Goon vorgetrunken und wieder ins Pub - ein gelungener Australiaday 🇦🇺
Australia day Frühstück Painted rocks Port Macquarie Flag raising Manche übertreiben es :D

Gestern waren wir im Crowdy Bay National Park - der Weg dahin war mit unserem riesigen Camper gar nicht so leicht. Die letzten 6 km bis zum Parkplatz war nur noch Schotterweg und riesen Schlaglöcher :D Aber der Weg dahin hat sich auf jeden Fall gelohnt - uns erwartete ein mega schöner Strand mit Klippen.
Der Schotterweg Diamond head

Heute waren wir dann direkt im nächsten Nationalpark - im Tomaree Nationalpark und auf dem Mount Tomaree. Zum Aussichtspunkt auf den Berg führte ein Weg der nur einen km lang war. Dafür ging es da so steil berg hoch und das bei 30 Grad war dann doch echt ziemlich anstrengend :D aber der Anstieg hat sich für die Aussicht gelohnt.
Zur Belohnung haben wir danach einen Strand in einer Bucht gefunden an dem wir quasi alleine waren, echt hammer.

Unser Campingplatz für die Nacht liegt direkt an One Mile Beach. Im Camper hört man das Meer rauschen zum einschlafen - wie im Film :)

Wenn Süßwasser auf Salzwasser trifft Wrecks beach Keine Menschenseele One Mile beach

25Januar
2018

One day - five waterfalls

Gestern ging es dann über den Waterfallway in den Dorringo National Park. Knapp 7km Walk zu 2 Wasserfällen im Regenwald, der sich echt gelohnt hat :) schon der Weg dort hin war toll! Und am Ende gabs auch noch einen Tipp zu Wasserfällen zu fahren, die nur 10 Minuten vom Nationalpark entfernt waren. Eigentlich der beste von allen, weil wir dahinter schwimmen konnten. Wie im Film, einfach so schön!
Spaziergang hinterm Wasserfall Jane :D

Heute sind wir relativ früh los - nach Nambucca heads zu zwei Lookouts und dann zum Arakoon National Park, wo wir heut auch die Nacht verbringen. Heute haben wir es mal etwas ruhiger angehen lassen und haben am Strand gechillt :)

Nambucca heads Arakoon Nationalpark Figal Bay Jellyfish

24Januar
2018

Byron Bay - Moonee beach 💕

Montag machten wir uns auf den Weg nach Byron Bay. Einfach soo wunderschön dieser kleine Ort. Wir waren am Strand, sind zum Leuchtturm und dem östlichsten Punkt Australiens spaziert. War auch leicht warm dahin zu laufen :D aber für den Ausblick hat es sich gelohnt!


Abends machten wir uns auf den Weg zu einem gemütlichen Campingplatz und Dienstag weiter zum Moonee Beach und gönnten uns einen Strandtag :-) Dort war es schon eher Luxuscamping. Direkt am Strand, einfach traumhaft :)

22Januar
2018

Der Roadtrip beginnt!

Wir machten uns am Freitag dann auf dem Weg unseren Camper anzuholen und mussten dafür durch die halbe Stadt fahren. Auf dem Weg ist uns dann aufgefallen, dass Rena die Unterlagen und ihren Führerschein vergessen hat. Völlig umsonst haben wir uns dann Gedanken gemacht, in Australien sind die Leute alle ziemlich entspannt. Nicht zu vergleichen mit der Bürokratie in Deutschland :D Uns wurde dann unser Camper gezeigt - der unerwartet riesig und modern war, grade mal 8000 km runter. Wir waren direkt völlig begeistert und sind dann los - das erste mal mit so einem fetten Ding gefahren und dann direkt durch Brisbane. War ganz witzig, haha. Auf dem Weg zum Campingplatz wollten wir dann ganz entspannt in einem Shoppingcenter noch einkaufen. Aber da unser Camper 3m hoch ist, sind wir in keines der Parkhäuser gekommen und mussten dann in einem Bereich parken, der für Trucks vorgesehen war :D
Bert - unser Camper :)

Abends sind wir dann am Campingplatz in Canungra angekommen. Ein Platz mitten zwischen Bergen an einem Fluss gelegen, was sonst aber als Rodeoplatz benutzt wird :D total geil. Dort gab es dann Burgerbbq und im dunkeln konnten wir von da sogar die Milchstraße sehen - unglaublich schön.

Rodeo :D

Samstag ging es dann an die Goldgoast und dem bekannten "surfers paradise". Für mich persönlich ein viel zu überlaufener Touristenort, aber trotzdem total schön.

Wen man sich einfach nicht mehr los wird :D

Am Nachmittag wollten wir uns dann auf den Weg Richtung "Springbrook Nationalpark" machen und dort campen. Fast angekommen stellten wir dann fest, dass die Straße zum Nationalpark gesperrt war und auch der Campingplatz geschlossen hatte :D also ging es den halben Weg zurück und nach Nimbin. Nimbin ist ein Hippie-Dorf etwas im Landesinneren. Schon als wir auf dem Campingplatz ankamen merken wir sofort - hier ist es alles etwas anders, aber völlig entspannt :D
Sonntag ging es dann mal in die einzige belebte Straße und es war einfach sehr interessant und witzig sich die Läden anzuschauen :D

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